Etappe 28

Nachtrag erst einmal ohne Bilder!

Obwohl es heute in der Herberge wieder kein WiFi gibt, kommen doch Nachrichten von Zuhause durch und damit auch eine Mail von DSJW (meiner Entsendeorganisation für das Jahr weltwärts) mit allen Informationen zur Visabeantragung. Bis zum 20. Mai muss ich mein Visum in Berlin beantragt haben und abgesehen davon, dass ich erst am 9. Mai wieder in Deutschland bin und ich mich dann ranhalten muss, um alle Dokumente zu bekommen, wird das Jahr in Südafrika plötzlich so greifbar nahe. Wenn ich hier gefragt werde, was ich mit bestandenem Abitur so vorhabe und ich ihnen von meinen Plänen erzähle, kamen mir diese noch so weit weg vor. Gerade hier auf dem Jakobsweg, wo die Planung nicht weiter als bis zum nächsten Mittagessen reicht, ist das „normale“ Leben zuhause unwichtig und unerreichbar. Wenn ich mir dann vorstelle, dass ich schon im August wieder weg bin, schwanke ich zwischen Vorfreude und ein wenig Angst vor dem was kommt. Noch überwiegt allerdings die Vorfreude und das bisschen Unsicherheit gehört eben dazu.

 So traf ich schon zwei sehr nette Pilger aus Südafrika, von denen ich gelernt habe Mbekweni auszusprechen. Einmal gehört wie man es richtig betont, klingt es nicht mehr so fremd und ungewohnt und dazu gab es auch gleich ein paar Phrasen im dortigen Dialekt, die ich mir aber unmöglich merken konnte. Mir wurden die vier verschiedenen Klicklaute erklärt und vorgeführt, doch beim Nachahmen konnte sich mein Mund gar nicht in diese Stellungen verrenken, ich probierte es trotzdem und zur Unterhaltung aller anderen Menschen im Raum aus. Dazu werden die Klicklaute in der Mitte der Wörter eingefügt ohne dabei den Redefluss zu unterbrechen und ich musste nach mehreren Versuchen kapitulieren. Laut Projektbeschreibung brauche ich zwar nur Englisch und lerne schnell Afrikaans zu verstehen, aber noch habe ich die Motivation wenigstes etwas Dialekt zu lernen. Vielleicht finde ich ja ein Wort ohne Klicklaut oder alle Versuche werden wie hier in Lachanfällen und mit Sabber enden.

Auf jeden Fall war es fantastisch schon einmal Leute kennenzulernen, die mir von dem Land erzählen konnten, in das ich für EIN Jahr verschwinde. Ich muss das so oft wiederholen, denn noch habe ich es nicht wirklich realisiert. Dafür habe ich schon die Nummer von Hennie, einem Mitpilgerer und Südafrikaner. Im Notfall soll ich ihn einfach anrufen und er würde mir über die Kirchengemeinde, der er angehört Hilfe organisieren. Unglaublich hilfsbereit von ihm mir so etwas anzubieten, nachdem er mich eine halbe Stunde lang kennt. Verloren gehen kann ich jetzt nicht mehr und nachdem ich die zwei getroffen habe, freue ich mich erst recht auf August. 

Auch Santiago kommt unaufhörlich näher und feuert uns mit schönem Wetter an. Sahen wir uns gestern noch von Pilgern umzingelt, liefen wir heute bis Casanova fast ohne Wegbegleitung. Lediglich mit zwei Koreaner apielten wir das Überholspiel. Jedesmal wenn wir pausierten, überholten sie uns und umgekehrt. Nach dem dritten Mal wünscht man sich schon ein „See you in a minute“ und muss grinsen, wenn es wirklich so kommt. 

Auch unsere gestrige Lektion wurde gelernt und verinnerlicht, sodass wir schon mittags Abendessen und Frühstück miteinkauften und nur ein wenig über die doppelt so schweren Rucksäcke jammerten. Es zahlt sich jedoch aus so viel die paar Kilometer weiterzutragen, denn in diesem Ort gibt es erneut nir eine Herberge und eine Bar. Mir kommt es so vor als hätten wir am Anfang öfter WiFi gehabt und eigentlich dachte ich, dass gerade am Ende des Weges es einfacher wäre Läden und WiFi zu finden. Die leere Herberge und unsere frühe Ankunftszeit nutzten wir dann, um unsere Kleidung zu waschen, uns zu sonnen und wir gehen jetzt früh ins Bett un Schlafmangel auszugleichen. Ohne weitere Beschäftigungsmöglichkeit tut uns das vielleicht auch mal gut und jetzt kommen wir sogar fast frischgewaschen an. 

Etappe 27

Nachtrag 🙂

Die 100km Marke ist geknackt! Circa 700 und davon 26 geschummelte Kilometer liegen hinter mir und Santiago ist in Reichweite. 

  
Beziehungsweise in 4 Tagen können wir in Santiago ankommen, wenn alles so läuft wie geplant. Dass es nicht mehr weit ist erkennt man auch an den plötzlichen Massen an Menschen auf dem Weg. Das ist natürlich etwas übertrieben, aber seit heute befinden sich hinter und vor einem andere Pilger beim Laufen. Sonst liefen wir alleine und sahen lediglich hin und wieder Mitpilger, die wir aber schon aus der Herberge oder von anderen Tagen kennen. Heute waren viele unbekannte Gesichter unterwegs und wirklich auch viel mehr Leute. Der große Vorteil daran ist, dass man vom Strom mitgezogen wird und auch durch das herrliche Wetter das Laufen leicht fällt. 

   
 Anscheinend sehen wir aber noch zu motiviert und frisch aus, da wir prompt gefragt wurden, ob heute unser erster Tag ist. Vielleicht müssen wir mehr humpeln und stöhnen, damit die Leute erkennen, dass wir schon seit 27 Tagen unterwegs ist. Schließlich ist man auf die zurückgelegten Kilometer stolz! Eine Überlegung war es uns mit Edding unserem Startort auf die Tshirts zu schreiben, uns lautstark über damals in den Pyrenäen unterhalten oder mit Leuchtschrift Tag 27 auf die Stirn zu schreiben. Nachdem wir den Gedanken weiterführten fiel uns auf, dass es eigentlich ein Kompliment ist, wenn man uns die vorherigen Tage nicht ansieht und (auch sehr wichtig!) sie nicht riecht. Nach dieser Erkenntnis liefen wir noch motivierter weiter und beließen es dabei belustigt die Stempeljäger zu beobachten. So gibt es ab jetzt an jeder Ecke die Möglichkeit sich einen Stempel geben zu lassen und  damit seinen Pass zu füllen. Mit jeder Ecke sind jede Bar/Alberge, jedes Geschäft und sogar Privatpersonen gemeint, die fleißig Stempel verteilen. Wir beschlossen für uns, dass uns die Stempel der Herberge in der wir übernachteten ausreichen un konnten so entspannt an den Ansammlungen vorbeiwandern.

Mittlerweile fange ich sogar an Entfernungen jeglicher Art in Wandertagesetappen umzurechnen und stelle fest, dass ich zuhause nie auf die Idee kommen würde mal eben nach Mainz zu wandern und hier täglich so viele Kilometer zurücklege. Schon im Kopf klingt der Satz: “ Mama, ich laufe mal eben einen Tag nach Mainz einkaufen und bin mogen wieder da“, richtig unheimlich. Wenn ich danach auch noch darüber nachdenke, dass die Leute früher keine andere Wahl hatten als zu laufen, bin ich plötzlich sehr glücklich über die Erfindung des Autos und des Zuges. Ein wenig vermisst man doch den Komfort mal schnell irgendwo hin zu können. 

So landeten wir heute in Gonza i einer Hererge mit Küche und glaubten , dass es dann wohl auch einen Laden im Ort gibt. Es stellte sich heraus, dass es noch nicht einmal eine Bäckerei gibt und wir ärgerten uns nicht in dem 7km entfernten Ort Portomarin vorher eingekauft zu haben. Mit einem Fahrrad oder mit dem Auto ist das ein Katzensprung, zu Fuß sind es drei Stunden hin und zurücklaufen. Also ging es heute in das Restaurant, dass es glücklicherweise hier gibt und suchen uns morgen früh ein Frühstück.

Zum Abschluss: Der einzige Grund warum sich Pilger freiwillig bücken:

  

Etappe 26

Gestern nur bergauf, heute nur bergab bis Sarria. Mit Sonnenschein und fantastischen Aussichten war dieser Tag heute wunderschön. 

Man hatte wieder Spaß daran Fotos zu machen und die Wegweiser, die jeden Kilometer die verbleibende Strecke nach Santiago anzeigen, verleihen das Hochgefühl des Endspurtes. 

   
    
 
Sogar einen Pilgerhund auf Zeit hatten wir heute, da uns ein streunender Hund mit Abstand folgte. Blieben wir stehen tat er dasselbe und versuchten wir ihn anzulocken, lief er ein paar Meter weg. 

  
Angst hatten und haben wir bisher wirklich keine vor streunenden Hunden oder anderen Tieren. Meistens wollen sich die Hunde und Katzen nur eine Streicheleinheit abholen und wenn sie einem doch zu nahe kommen reicht ein sich Bücken aus, um sie zu vertreiben. Tut man nämlich so als würde man sie nach einem Stein zum werfen herunterbeugen, bekommen die Tiere Angst. Spanier gehen in dieser Gegend sehr ruppig mit Ihren Haustieren um und dass kann man in dieser Situation ausnutzen. Bisher brauchten wir diesen Trick jedoch nicht und ich freue mich über jede Katze oder jeden Hind zum Knuddeln oder jede Hühnerschar durch die man laufen muss. So wird man auch mal misstrauisch von einem auf Gras kauenden Ziegenbock beobachtet, der freilaufend 5 Meter neben dem Weg steht. Oder die Ziege, die vor ein paar Tagen in die Herberge kam in der zwei unserer Pilgerbekanntschaften schliefen und anfing Socken zu fressen. Ich persönlich finde dieses Bauernhoffeeling herrlich und habe keinerlei Berührungsängste mit Streunern, aus Vorsicht wegen möglichen Krankheiten kann man immer noch Handdesinfektionsmittel benutzen. 

Unsere Mittagspause machten wir mitten auf dem Weg in fer Sonne mit Ausblick und jetzt weiß ich wie ein wahrer Pilger die Müllplastiktüte stolz zum nächsten Dorf transportiert:

  

Abends in Sarria beschlossen wir zu kochen und in die Pilgermesse zu gehen. Schließlich ist Sonntag und wir sind in einer größeren Stadt. Unser Beschluss stand fest bis uns auffiel, dass man in Spanien an einem Sonntag um 19:00 Uhr alles bekommt, was ein Pilgerherz begehrt. Statt in die Messe zu gehen tourten wir also zum Supermarkt, zur Apotheke, zur Bank und in einen Ramschladen für Touristen. 

Etappe 25

Nachtrag

Gestern war ich viel zu müde und verfroren, um meinen angefangenen Artikel zu schreiben. Während der Steigung hoch zum Bergdorf O Cebreiro fühlte ich mich wieder wie im Gebirge und ich genoss die Abwechslung un der Fußbewegung. Das unablässige geradeaus laufen kann irgendwann genauso müde machen wie ein steiler Berg. So musste ich mich teilweise auf flachen Strecken durch einen kurzen Blick nach hinten vergewissern, dass ich tatsächlich vorankomme denn die Dörfer oder Städte in Sichtweise kamen nie näher. Anders ist es beim Bergsteigen, wenn jeder geschaffte Höhenmeter mit einer tollen Aussicht belohnt wird. 
Zwar begleitete uns ein wenig Regen den Berg hoch, doch die Wolken verhängten uns nicht die komplette Sicht und machten den Ausblick meiner Meinung nach noch beeindruckender.

  

   
   
 Den Berg liefen wir sogar teilweise getrennt nach oben, denn jeder braucht sein eigenes Tempo und wir warteten in den nächsten Dörfern aufeinander. Oben angekommen wurden wir von der Tatsache überrascht, dass das Dorf voller Touristen war, die sich die Rundhütten anschauen wollten. Nach einem Aufstieg durch lauter menschenleere Häuseransammlungen können wir kaum noch etwas mit tatsächlich belebten Gegenden anfangen und als es dann richtig regnete flohen wir in einen kleinen Einkaufsladen (Tienda). Praktischerweise konnte man dort seine Einkäufe oder bei uns unser dort eingekauftes Mittagessen direkt im Laden vor einem Kamin verspeisen. Wir nutzten die Gelegenheit und dehnten die Mittagspause soweit hinaus bis es nicht mehr regnete und wanderten weiter nach Fonfreia.

  

Der Ort besteht aus einer Herberge uns einer Bar (wie so oft) und wir entschieden uns ohne Kochgelegenheit mal wieder für das Pilgermenü. Dafür wurden wir aber erst mal die Straße runter geschickt in ein seperates Haus und wir liefen so schnell wie möglich auf unseren müden Beinen durch die Kälte. 

  
Von der Wärme in der Herberge überzeugt, hatten wir nur unsere Shorts, Tshirts uns eine Jacke an, sowie unsere „Pilgererkennungsschuhe“- FlipFlops. In der Hütte angekommen froren wir erst einmal weiter, da der Raum kaum beheizt wurde, doch die selbstgekochte heiße Suppe wärmte sofort auf. Durch die lange Tafel an der man saß und die freundliche Köchin, kam auch direkt familiäre Stimmung auf und  ich bin nun ein Fan galizischer Spezialitäten wie die Erbsen-Bohnen-Spinat-Suppe oder der Kuchen von Santiago. Höhepunkt des Abends war dann jedoch eindeutig die Zeremonie zur Beschwörung guter Geister: Tresterschnaps wird mit reingeschnippeltem Obst angezündet und jeder wünscht sich etwas während er umrührt. Der Wunsch wird laut ausgesprochen und der Rest der Gruppe antwortet ungefähr mit Olumos. Danach wird der Schnaps getrunken, wobei wir diesen Part ausließen, da mir schon der Geruch alles im Mund und Rachen verätzte. Hoffentlich gehen die Wünsche für uns jetzt auch in Erfüllung, wenn wir und vor diesem Part gedrückt haben und ins Bett verschwanden. 

  
Der Pilger an sich braucht seinen Schönheitsschlaf, nur scheinen die Spanier einem diesen nicht zu gönnen. So öffnen abends erst um halb neun die Küchen der Restaurants, morgens um 8 Uhr soll die Herberge geräumt sein. Abends essen und morgens spät aufstehen funktioniert also genauso wenig wir früh aufstehen und früh zu Abend zu essen. Ein Dilemma, dass nur mit eigenem Kochen oder Zimmer in einem Hostel gelöst werden kann. So geraten wir nur in diese Zwickmühle, wenn keine Küche vorhanden ist.

Etappe 24

Heute fiel mir bei Sonnenschein auf, dass ich den Jakobsweg eigentlich noch einmal im Mai laufen müsste. Dann dürfte die Sonne zuverlässiger scheinen und das Gefühl beim Laufen verändert sich total. Zum Beispiel hebt man den Blick vom Boden und genießt Aussichten, anstatt das Gesicht vor Hagel zu schützen und Dörfer werden weniger sehnlich erwartet, da die Möglichkeit besteht sich jederzeit überall ins Trockene zusetzen. Vor allem bei Starkregen werden lange Strecken ohne Dorf anstrengend und zehren an den Kräften, da man stur durchlaufen muss und Pausen im Nassen unangenehm sind. Genau dann sieht man neben dem Weg Tausende von Grillplätzen und Bänken (nicht überdacht) und stellt sich den Sommer vor. Kurz darauf schwitzt man in der Sonne und plötzlich fallen mir wieder alle Nachteile des Sommerwanderns ein. Trotzdem genossen wir heute die Möglichkeit Sonnenbrillen anzuziehen und uns beim Laufen zu sonnen. Mit den vielen kleinen Hügeln und Weinbergen fühlten wir uns sogar richtig heimisch, nur die hohen Berge im Hintergrund zerstörten die Heimatillusion.

   
 In Villafranca, wo wir Mittagspause machten, sollte sich der Camino aufteilen in den gemäßigten, flachen Weg an der Straße und den Camino Duro steil durch die Berge. Motiviert wie wir sind, wollten wir auf jeden Fall den Camino Duro nehmen, auch um nicht auf Beton laufen zu müssen. Dazu bilde ich mir ein, dass bergauf meine Sehne anders belastet wird und dann heilen kann. An einer Kreuzung gab es dann auch tatsächlich zwei Möglichkeiten den Pfeilen zu folgen und um sicher zu gehen schauten wir noch einmal auf die Karten, die jedoch keinerlei Auskunft über den richtigen Weg gaben. Blöderweise ließen wir uns von dem einzig lesbaren Wort „NOT“, dass unter dem nach rechts oben führenden, gelben Pfeil stand abschrecken und nahmen den Weg an der Straße. 

   
 Vielleicht ist das noch ein Grund den Camino ein zweites Mal zu laufen, doch im Nachhinein denke ich, dass die flache Strecke unsere doch beanspruchten Gelenke geschont hat und es aus dieser Sicht der bessere Weg war. Da morgen ein starker Anstieg ansteht, werde ich morgen vielleicht sogar sehr froh über unsere heutige Wegverirrung sein. Pünktlich zu unserer Ankunft im Zieldorf fing es noch zu regnen an und mittlerweile glauben wir, dass wir einfach nicht trocken in Herbergen ankommen dürfen. 
Die Theorie nach der das erste Drittel des Caminos körperlich, das zweite psychisch beschwerlich und der letzte Teil die mentale Entwicklung sein soll, kann ich gerade nicht zustimmen. Gerade zu Beginn hatte man zwar Muskelkater und merkte die ungewohnte Belastung, doch Schmerzen hatten wir keine. Erst jetzt im letzten Teil bekommen wir alle drei Fußschmerzen und Laufbeschwerden, sodass man meinen könnte wir wären erst gestartet und nicht schon ewig unterwegs. Allerdings lernt man auf dem Camino auch weniger pingelig zu sein, was Fußschmerzen angeht. Einerseits hat oder hatte jeder den man trifft schon einmal genau dasselbe oder läuft mit weitaus schlummeren Verletzungen weiter. Die ganze Zeit zu jammern bringt aber auch nichts, da man keine Wahl hat und nichts tun kann außer weiterzulaufen. So trafen wir schon einen Koreaner mit Krücken, der sein Knie nicht belasten darf, Karsten, der eindeutig eine Sehnenentzündung hat, Watscheli (seinen eigentlichen Namen habe ich vergessen, aber der Ärmste kann wirklich nur noch sehr langsam watscheln, da seine Achillessehne geschwollen ist) und viele mehr mit offenen und schmerzenden Blasen. Das Abbrechen ist wirklich für die meisten Leute und auch für mich wirklich die allerletzte Option und immer wieder merke ich, dass ich auf hohem Niveau jammere. Gerade beim Laufen habe ich dann doch zuviel Zeit um ganz genau auf meine Füße zu lauschen und jede mögliche Druckstelle auszumachen oder Schmerzen zu lokalisieren und dann spürt man auch jeden noch so kleinen Schmerz. Dabei geht es meinen Füßen an sich gut (Danke für die vielen Besserungswünsche!), meine Sehne ist nach der Tagesanstrengung immer leicht geschwollen, aber das wird. Mein  Vorsatz für die nächsten Tage ist also: Weniger über mögliche Verletzungen nachdenken und einfach laufen, denn etwas daran ändern kann man sowieso nicht.

Was man sich so alles auf die Füße schmieren kann: