Die Besucher

Besucherzeit im Mosaic Projekt! Für einen Monat hat sich Rebekka unserem Projekt hier angeschlossen und hilft uns beim Afterschoolprogramm und allem was ansteht. Als fast Englisch und Musiklehrerin kommt sie perfekt zur Examenszeit und kann den Kids helfen und bringt uns hoffentlich Ideen mit wie man das Englisch lesen interessanter machen kann. Eine weitere Hand ist immer zu gebrauchen und vor allem im Backchaos von diesem Freitag war sie eine große Hilfe. Anstatt mit den Kindern raus oder irgendwo hin zu gehen, veranstalteten wir im Center einen Backwettbewerb und garnierten um die Wette.

Beide Teams sind hochkonzentriert!

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Das Endergebnis ließ sich auf jeden Fall sehen und sogar die unerwartete Zusatzaufgabe ein Ei zu kaufen, da wir diese vergessen hatten, wurde leicht gelöst.

Den Kindern und uns hat es viel Saß gemacht und am Ende haben wir nicht einmal mehr daran gedacht einen Sieger zu küren.Dafür wurden mehrere Zuckerbomben innerhalb kürzester Zeit vernichtet und der Rest gerecht zum später essen verteilt.

Unser Wochenende begann wieder mit Schwimmen und endete mit einer Wanderung am Bainskloof Pass. Herrlicher Ausblick und obwohl oder gerade weil wir keinen offizielen Touristenweg genommen haben, konnten wir ein kleines Flußtal für uns entdecken.

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Auf dem Rückweg sahen wir sogar noch einmal Paviane (Baboons) und damit war der Tag abgerundet.

Die Woche verlief alltäglich und war erfreulich entspannt, was die Kinder anging. Alle haben mitgemacht und wirklich gelernt, ich hoffe das merkt man bei den nächsten Prüfungen.

Sonntags fuhren wir spontan nach Kapstadt in die Mall und danach flanierten wir noch zum Bokap:

Alle Häuser sind sehr grell gestrichen und würden grauenhaft aussehen, wenn sie Zuhause rumstehen würden.

Als Kapstadt-Expertin konnte uns Rebekka ein paar nette Cafés, Bars und Restaurants veraten und auf dem Weg zeigen, sodass unser nächster Kapstadtbesuch schon sehr verplant sein wird und sie konnte uns auch verraten, wo es die  besten Milchshakes der Welt gibt. In der Hotelbar von Fire und Ice, versteckt in einer Seitenstraße und beendeten wir unseren Ausflug mit einem halben Milchshake. Die großen Portionen sind mehrere Mahlzeiten und dann auch noch so gut, dass man sich reinlegen möchte.

Durch das blaue Licht unter den Eiswürfeln an der Bar, ein sehr schmeichelndes Foto von uns dreien!

Nach dem (ich muss es einfach nochmal betonen, denn Rebekka hatte Recht) wirklich besten Milchshake der Welt, baten wir die Rezeption darum uns ein Taxi zu rufen. Wir bekamen das Hoteltaxi zur Verfügung gestellt und wurden für 5 Euro im Mercedes zurückgefahren. Ein richtiges Erlebnis wie leise und sanft Autos fahren können, nachdem wir seit Monaten nur mit unserer geliebten Ruckelkiste unterwegs sind, die 500 000 Kilometer auf dem Buckel hat.

Durch Musikmangel auf unseren Handys wurde unsere Rückfahrt sogar noch sehr passend mit König der Löwen begleitet. Abends wurde dann noch kurz mit der Familie geskypt und eine sehr schöne Woche war schon wieder vorbei.

Seit Samstag ist jetzt auch die amerikanische Truppe hier und baut schon fleißig auf der Baustelle, sodass wir jetzt wieder morgens auf der Baustelle arbeiten und nachmittags im Afterschoolprogramm sind.

Ich bekomme jetzt sogar die Chance das Mauern zu lernen, wobei ich bisher nur Ziegelsteine angereicht und Zement gemischt habe. Morgen sollen die Aufgaben anders verteilt werden und hin und wieder bekommen Lars und ich als „Einheimische“ auch Botengänge wie Wasser kaufen, Arbeiter rumfahren oder Klopapier kaufen aufs Auge gedrückt. Es macht trotz Hitze und Anstrengung Spaß an der Baustelle zu sein und wenn einem zu heiß wird, kann der kaputte Wasserschlauch auch kleine, zu unverhofften Zeiten auftretende Wasserfontänen produzieren. Ich bin gespannt darauf zuzusehen wie ein Haus in zwei Wochen hochgezogen wird, bisher stehen noch nicht einmal alle Mauern und es ist unvorstellbar, dass es so schnell gehen soll.
So am Rande: Hier heißt es langsam aber sicher Summer is coming : die ersten Regeln gegen unnützen Wasserverbrauch sind wieder aktuell. Unser Pool und alle Gärten dürfen nur noch begrenzt aufgefüllt und bewässert werden.